Der Brandenburger Gastronomie machen in diesen Tagen vor allem die Probleme des Tourismus sorgen. Durch die fehlenden Gäste kämpfen die meisten Betriebe und insbesondere die zahlreiche Hotels mit deutlichen Einbrüchen bei den eigenen Zahlen. Nachdem man im vergangenen Jahr in Brandenburg sowohl in der Gastronomie als auch im Tourismus wahre Rekordzahlen bekanntgeben konnte, scheint sich dieses Bild 2009 deutlich zu wandeln. Die Gastro-Betriebe rechnen damit, dass sie das Niveau von 2007 nur knapp erreichen können. Die massivsten Einbrüche in Brandenburg in Gastronomie und Tourismus zeigen sich in diesen Tagen in den Regionen Havelland, Fläming und Potsdam.
Die Probleme in der Gastronomie ziehen jedoch deutliche Kreise nach sich. So sparen die meisten Betriebe an der Renovierung. Viele Brandenburger Restaurants investierten in den vergangenen Jahren durchschnittlich 2500 Euro in die Renovierungsarbeiten, in diesem Jahr dürften auch diese Werte auf einen Tiefpunkt sinken. Zudem zeigen sich die Probleme bei der Personalpolitik der Unternehmen. Immer mehr Restaurants trennen sich von ihren Mitarbeitern und hoffen auf eine baldige Besserung. So setzt die Mehrzahl der Gastronomie-Betriebe in diesen Tagen vor allem auf Teilzeitkräfte, die sie auf 400-Euro-Basis beschäftigen. Diese sind immerhin wesentlich preiswerter als die zahlreichen Vollzeitkräfte. Insgesamt können in Brandenburg gerade einmal 26 Restaurants zu dem Bereich der gehobenen Gastronomie gezählt werden.
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