Die Landesregierung von Nordrhein-Westfalen setzt sich in diesen Tagen intensiv für die Gastronomie in der Bundesrepublik Deutschland ein und äußert sich erstmals in Hinblick auf die Debatten einer möglichen Mehrwertsteuersenkung. Nach bisherigen Meldungen der Medien möchten die Politiker bundesweit eine gerechte Steuerpolitik für die Gastronomiebetriebe durchsetzen. Wirtschaftsministerin Christa Thoben von der CDU verwies darauf, dass es im Bereich der Mehrwertsteuer für die Gastronomie einige Verzerrungen gibt, bei denen in den kommenden Monaten insbesondere die Sinnhaftigkeit geklärt werden soll. Durch entsprechende Änderungen sollen die Gastronomie und der Tourismus in NRW für den harten Wettbewerb gestärkt werden.
Auch die FDP schloss sich nun den Forderungen der Wirte an und unterstützt die erhoffte Mehrwertsteuersenkung für die Gastronomie. Das Ziel ist auch weiterhin die Senkung auf den ermäßigten Steuersatz. Die deutschen Gastronomen orientieren sich hierbei immer wieder an der Steuerpolitik im EU Ausland. Der Fraktionschef der FDP, Gerhard Papke, fordert vor allem Chancengleichheit auf dem europäischen Markt. Derzeit befinden sich in NRW 44.000 Gastronomiebetriebe. Diese beschäftigen insgesamt 185.000 Menschen und bilden rund 14.000 junge Leute aus. Allerdings macht der hohe Steuersatz derzeit dem Gastgewerbe stark zu schaffen, sodass sich für eine Entschärfung der Lage eine Mehrwertsteuersenkung als Lösung anbietet.
Quellhinweis Bild: aboutpixel.de / pâtissier © Sven Brentrup