In den vergangenen Tagen bestätigte die Dehoga Nordrhein die Gefahr der Schwarzgastronomie in den Sommermonaten. Insbesondere in der warmen Jahreszeit sorgen Feiern von Vereinen und verschiedensten Gemeinden für massive Umsatzeinbrüche in der Gastronomie. Nach den Einschätzungen der Experten sind jedoch nicht die Feiern an sich das Problem, sondern vor allem deren Häufigkeit. Gerade in der Region um Kleve geben sich die kleinen Feiern die Klinke in die Hand und knüpfen somit an dem allgemeinen deutschen Trend an. Die Branche redet bei diesen Feierlichkeiten schon längst von Schwarzgastronomie, doch obwohl es sich um ein weit verbreitetes Problem handelt, scheint eine Lösung nicht in Sicht zu sein.
Experten der Branche fordern deswegen schärfere Regelungen in den Gesetzgebungen und Verordnungen der Kommunen. Immerhin ist es derzeit noch unklar, wie hoch die Einbußen der Gastronomen sind. Zahlen dieser Art lassen sich jedoch nur schwer ermitteln. Bereits seit über 20 Jahren handelt es sich um eine Thematik, die große und kleine Betriebe gleichermaßen beschäftigt. Auch wenn mit Gesetzesanpassungen dem Trend der Schwarzgastronomie entgegengewirkt werden sollte, konnte keine wirkliche Lösung gefunden werden. Jedoch sind es nicht nur die Gesetze, die sich zu einer Stolperfalle entwickeln. Auch die Gastronomen selbst zeigen sich bei der Thematik zurückhaltend, insbesondere weil sie Angst haben ihre Gäste zu verlieren.
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